Ein Schutzgebiet der Paul-Feindt-Stiftung

Floristische Bestandsaufnahme im Naturschutzgebiet „Wätzumer Tonkuhle“ 2011

NSG „Wätzumer Tonkuhle“. OpenStreetMap

Landkreis Hildesheim, Gemeinde Algermissen, Gemarkung Wätzum.
Koordinaten: 52°15‘49“N 9°58’37”E
Größe: 10,5 ha

Google Earth, Bildaufnahmedatum: 1/1/2010

NSG „Wätzumer Tonkuhle“. Foto vom 14.05.2011

Blick auf die Wätzumer Tonkuhle
von Ernst-August Springmann, Algermissen (2011)
  • Von 1958 bis 1973 wurde für die Ziegelei in Algermissen Ton abgebaut.
  • 1980 gründete sich die „Bürgerinitiative Umweltschutz Wätzumer Tonkuhle“, um die Errichtung einer Sondermülldeponie zu verhindern. Sie beantragte, die Fläche unter Naturschutz zu stellen.
  • Im August 1986 erklärte die Bezirksregierung die zehn Hektar große Fläche zum Naturschutzgebiet (NSG HA 110).
  • Anfang 1992 kauften der Ornithologische Verein Hildesheim, die Paul-Feindt-Stiftung, die Gemeinde Algermissen und der Landkreis Hildesheim mit Unterstützung von Sponsoren das Gelände.
  • In den 90er Jahren kam eine weitere Fläche von 6,5 Hektar hinzu, als Ersatzmaßnahme für den Ausbau der BAB A7. Diese Fläche wurde später der Paul-Feindt-Stiftung übertragen.
  • Das Gebiet der Wätzumer Tonkuhle hat sich zu einem wertvollen Rückzugsraum für bedrohte Pflanzen und Tiere entwickelt.
    Die Wiesenweihe brütete 2003 dort erstmals nach 60 Jahren wieder im Landkreis Hildesheim.

Kartierung des Landesverwaltungsamtes Hannover 1979
1979 wurde die Wätzumer Tonkuhle im Rahmen der „Erfassung der für den Naturschutz wertvollen Bereiche in Niedersachsen“ des Niedersächsischen Landesverwaltungsamtes (LVA) kartiert (Pohl, D.). Der damalige Kurzbericht lautete:
„Aufgelassene Tongrube mit 2 naturnahen Teichen. 1. Teich ca. 4 m unter Geländeoberfläche, 2. Teich noch ca. 2-3 m tiefer. In Ufernähe breite Verlandungszone aus artenarmem Schilf-Röhricht. Böschungen steil, viel Huflattich und / oder Gräser“. Als wertbestimmende Gesichtspunkte waren das „Vorkommen gefährdeter Ökosysteme / Ökotope / Vegetationsbestände“ und „Vermehrungsgebiet gefährdeter Tierarten“ aufgeführt.

Ausweisung als Naturschutzgebiet
1986 erfolgte die Ausweisung des Naturschutzgebietes HA 110 „Wätzumer Tonkuhle“ durch die Bezirksregierung Hannover.
In § 2 der Verordnung vom 18.08.1986 ist der Schutzzweck wie folgt dargestellt:

(1) Das Naturschutzgebiet “Wätzumer Tonkuhle” liegt im Naturraum Braunschweig-Hildesheimer-Lößbörde, einer landwirtschaftlich intensiv genutzten Landschaft. Es besteht aus einer aufgelassenen Tongrube mit zwei Teichen und daran anschließenden Verlandungszonen. Beim Tonabbau wurde der Boden an mehreren Stellen uneinheitlich abgetragen, so daß auf unterschiedlichem Höhenniveau eine große Anzahl verschiedener Standorte entsprechend den jeweiligen Feuchtigkeitsbedingungen und Nährstoffgehalten entstehen konnte. Das enge Nebeneinander vielfältiger und kleinräumiger Feucht- und Trockenbiotope bietet einen besonderen Lebensraum für die an solche Verhältnisse speziell angepaßte Tier- und Pflanzenwelt.
Die “Wätzumer Tonkuhle” hat sich als Inselbiotop vor allem auf Grund ihrer Vielfalt und räumlichen Lage zu einem wertvollen Rückzugsareal für bedrohte Tier- und Pflanzenarten und ihre Lebensgemeinschaften entwickelt.

(2) Das Naturschutzgebiet soll als vielfältiger Biotop gesichert, entwickelt und gepflegt werden.

Wätzumer Tonkuhle vom Feldweg im Osten. Foto vom 09.08.2011

Botanische Bestandsaufnahme im Jahr 2011
von H. Hofmeister und M. Burgdorf
Fotos: Maren Burgdorf

Am Erscheinungsbild der Teiche und ihrer Umgebung hat sich auch 32 Jahre nach der ersten Kartierung des LVA im Jahre 1979 bemerkenswert wenig verändert. Nach wie vor liegen die beiden Teiche mit ihren Schilfgürteln weitgehend offen in der Landschaft. Ufergehölze haben sich nur an wenigen Stellen angesiedelt, dichte Gehölzbestände sind nur an den Hängen im Norden ausgebildet.
In den breiten Verlandungszonen an den Teichufern sind Schilf-Röhrichte vorherrschend, an einigen Stellen wurden außerdem größere Rohrkolben- (Typha latifolia) und Teichsimsen (Eleocharis palustris)-Bestände festgestellt. In den offenen Wasserflächen der beiden Teiche wurden keine Wasserpflanzen gefunden.
In der Nordost-Ecke des Geländes liegt ein mit Rohrkolben-Röhricht bewachsener, zum Untersuchungszeitpunkt trockengefallener Tümpel.
An der steilen Böschung im Norden der Teiche sind dichte Baum- und Strauchbestände ausgebildet, die sich z.T. aus dem Samenflug der oberhalb gepflanzten Hecke entwickelt haben. Am Ostrand der Grube und in einigen Tälern der ehemaligen Abraumhügel im Nordosten wurden Schlehen- und Brombeer-Gebüsche sowie ein Weiden-Pioniergehölz festgestellt.
Das Gelände östlich des großen Teichs ist durch den Wechsel von kleinen, bewachsenen Erdhügeln und vermutlich längere Zeit des Jahres überstauten Senken sehr bucklig. Auch frische, lehmige Erdhügel sind vorhanden. Auf der gesamten östlichen Fläche ist ein kleinräumiger Wechsel von Ruderalfluren feuchter, nasser und trockener Standorte zu beobachten. Bildbeherrschend sind die Massenbestände von Land- Reitgras (Calamagrostis epigeios). An einigen Stellen fallen große Bestände von Später Goldrute (Solidago gigantea) und Pastinak (Pastinaca sativa) ins Auge und im Südosten wurde ein Vorkommen von Großem Flohkraut (Pulicaria dysenterica), RL 3 mit mehreren 100 Exemplaren gefunden. An der östlichen Böschung fällt im Mai ein großer, violett blühender Bestand von Gewöhnlicher Nachtviole (Hesperis matronalis) ins Auge. Gehölze konnten sich augenscheinlich nur vereinzelt in der östlichen Fläche entwickeln, sie waren zumeist kleinwüchsig und vom Wild verbissen.
Von der Einfahrt im Südosten der Tonkuhle führt ein Weg mit teilweise aufgerissener Fahrspur zu den Weideflächen. Auf diesem Weg wurden Ruderalfluren aus überwiegend Einjährigen mit einem großen Anteil an Ackerunkraut-Arten festgestellt, die sonst in der intensiv genutzten Umgebung eher selten anzutreffen sind.
Im Süden und Westen des großen Teiches liegen ruderalisierte Glatthaferwiesen, die am Untersuchungstag teilweise von Schafen und Ziegen beweidet wurden. Als Begrenzung des Tonkuhlengeländes zu den umliegenden landwirtschaftlichen Flächen im Westen und Norden wurde eine Hecke gepflanzt. Im Süden schließt sich die ca. 6,5 ha große, bis zum Alpebach reichende Ersatzfläche für den Ausbau der A7 an. Als Entwicklungsziel für diese Fläche wurde die freie Sukzession festgesetzt.

Blick über das Südufer der Tonkuhle und die A 7-Ausgleichsfläche nach Algermissen. Foto vom 09.08.2011

Listen der Gefäßpflanzen
erhoben am 14.05. und 09.08.2011 von H. Hofmeister und M. Burgdorf
Verlandungszonen an den Teichufern
Alisma plantago-aquatica Gewöhnlicher Froschlöffel
Calystegia sepium Zaun-Winde
Eleocharis palustris Kleinfrüchtige Gewöhnl. Teichsimse
Epilobium hirsutum Zottiges Weidenröschen
Lycopus europaeus Ufer-Wolfstrapp
Phalaris arundinacea Rohr-Glanzgras
Phragmites australis Gewöhnliches Schilf
Poa palustris Sumpf-Rispengras
Schoenoplectus tabernaemontani Salz-Teichsimse V ; >100 Ex.
Solanum dulcamara Bittersüßer Nachtschatten
Stachys palustris Sumpf-Ziest
Stellaria aquatica Wasserdarm
Typha latifolia Breitblättriger Rohrkolben

 

Ruderalfluren feuchter bis nasser Standorte im kleinflächigen Wechsel mit Ruderalfluren trockener Standorte

Ruderalfluren mit Land-Reitgras und Wilder Mohrrübe im Osten. Foto vom 09.08.2011

Achillea millefolium Gewöhnliche Schafgarbe
Agrostis gigantea Riesen-Straußgras
Agrostis stolonifera Weißes Straußgras
Anthriscus sylvestris Wiesen-Kerbel
Arrhenatherum elatius Glatthafer
Betula pendula  J
Sand-Birke
Bromus hordeaceus Weiche Trespe
Calamagrostis epigeios Land-Reitgras
Carex muricata agg. Artengruppe Stachel-Segge
Carex otrubae Hain-Segge
Centaurium erythraea Echtes Tausendgüldenkraut
Cerastium glomeratum Knäuel-Hornkraut
Cerastium holosteoides Gewöhnliches Hornkraut
Cirsium arvense Acker-Kratzdistel
Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel
Cirsium vulgare Gewöhnliche Kratzdistel
Cornus sanguinea J
Roter Hartriegel
Crataegus monogyna J
Eingriffeliger Weißdorn
Daucus carota Wilde Mohrrübe
Deschampsia cespitosa Rasen-Schmiele
Dipsacus fullonum Gewöhnliche Karde
Epilobium angustifolium Schmalblättriges Weidenröschen
Epilobium palustre Sumpf-Weidenröschen
Epilobium parviflorum Kleinblütiges Weidenröschen
Equisetum arvense Acker-Schachtelhalm
Fraxinus excelsior J Gewöhnliche Esche
Heracleum sphondylium Wiesen-Bärenklau
Holcus lanatus Wolliges Honiggras
Hypericum perforatum Tüpfel-Johanniskraut
Juncus articulatus Glieder-Binse
Juncus inflexus Blaugrüne Binse
Lamium album Weiße Taubnessel
Lathyrus tuberosus Knollen-Platterbse V; >100 Ex.
Linum catharticum Purgier-Lein
Lycopus europaeus Ufer-Wolfstrapp
Medicago lupulina Schneckenklee
Melilotus albus Weißer Steinklee
Melilotus altissimus Hoher Steinklee
Myosotis arvensis Acker-Vergissmeinnicht
Pastinaca sativa Pastinak
Phleum pratense Wiesen-Lieschgras
Picris hieracioides Gewöhnliches Bitterkraut
Poa pratensis Wiesen-Rispengras
Potentilla anserina Gänse-Fingerkraut
Prunella vulgaris Kleine Braunelle
Pulicaria dysenterica Großes Flohkraut RL 3; div. 100 Ex.
Quercus robur J Stiel-Eiche
Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß
Rumex crispus Krauser Ampfer
Senecio erucifolius Raukenblättriges Greiskraut
Solidago gigantea Späte Goldrute
Sonchus asper Krause Gänsedistel
Tanacetum vulgare Gewöhnlicher Rainfarn
Taraxacum officinale agg. Artengr. Gewöhnlicher Löwenzahn
Torilis japonica Japanischer Klettenkerbel
Trifolium dubium Kleiner Klee
Tussilago farfara Huflattich
Urtica dioica Große Brennessel
Valeriana officinalis Arznei-Baldrian
Vicia cracca Vogel-Wicke
Vicia hirsuta Rauhaarige Wicke
Vicia tetrasperma Viersamige Wicke

Großes Flohkraut im Südosten des großen Teichs

Gewöhnliche Nachtviole an der Böschung im Osten

Ruderalisierte Glatthaferwiesen

Grünland im Westen der Tonkuhle mit Schaf- und Ziegenbeweidung. Foto vom 09.08.2011

Alopecurus pratensis Wiesen-Fuchsschwanz
Arrhenatherum elatius Glatthafer
Bellis perennis Gänseblümchen
Bromus hordeaceus Weiche Trespe
Dactylis glomerata Wiesen-Knäuelgras
Glechoma hederacea Gundermann
Holcus lanatus Wolliges Honiggras
Hypericum perforatum Tüpfel-Johanniskraut
Lolium perenne Ausdauerndes Weidelgras
Lotus corniculatus Wiesen-Hornklee
Picris hieracioides Bitterkraut
Poa trivialis Gewöhnliches Rispengras
Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß
Sisymbrium officinale Wege-Rauke
Taraxacuum officinale Artengr. Gewöhnlicher Löwenzahn
Trifolium dubium Kleiner Klee
Trifolium pratense Wiesen-Klee
Urtica dioica Große Brennnessel
Vicia angustifolia ssp. Segetalis Acker-Schmalblatt-Wicke
Vicia sepium Zaun-Wicke

 

Weg und Wegränder im Südosten des Grundstücks

Euphorbia peplus Garten-Wolfsmilch
Euphorbia helioscopia Sonnwend-Wolfsmilch
Fallopia convolvulus Acker-Flügelknöterich
Fumaria officinalis Gewöhnlicher Erdrauch
Galinsoga ciliata Behaartes Franzosenkraut
Galium aparine Kletten-Labkraut
Glechoma hederacea Gundermann
Gnaphalium uliginosum Sumpf-Ruhrkraut
Malva neglecta Weg-Malve
Matricaria recutita Echte Kamille
Papaver rhoeas Klatsch-Mohn
Persicaria maculosa Floh-Knöterich
Plantago major ssp.intermedia Vielsamiger Breit-Wegerich
Plantago lanceolata Spitz-Wegerich
Plantago major Breit-Wegerich
Polygonum aviculare Vogel-Knöterich
Potentilla reptans Kriechendes Fingerkraut
Solanum nigrum Schwarzer Nachtschatten
Thlaspi arvense Acker-Hellerkraut
Trifolium hybridum Schweden-Klee
Trifolium repens Weiß-Klee
Tripleurospermum perforatum Geruchlose Kamille

Nordufer und Böschung mit dichten Gehölzbeständen. Foto vom 09.08.2011

Gehölze in den umgebenden gepflanzten Hecken (aus heimischen und nicht heimischen Arten)

Acer campestre Feld-Ahorn
Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn
Corylus avellana Gewöhnliche Haselnuss
Crataegus cf. pinnatifida Punktierter Weißdorn
Crataegus crus-galli Hahnensporn-Weißdorn
Crataegus monogyna Eingriffeliger Weißdorn
Euonymus europaeus Gewöhnliches Pfaffenhütchen
Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche
Juglans regia Walnuss
Ligustrum vulgare Liguster
Lonicera xylosteum Rote Heckenkirsche
Malus domestica Kultur-Apfel
Prunus avium Vogel-Kirsche
Prunus domestica Pflaume
Prunus spinosa Schlehe
Rosa canina Hunds-Rose
Rosa spec. Rose
Rosa spinosissima Bibernell-Rose
Rubus fruticosus Brombeere
Salix babylonica Trauer-Weide
Salix caprea Sal-Weide
Salix-Hybriden Weiden-Hybriden
Sambucus nigra Schwarzer Holunder
Sorbus aucuparia Eberesche
Gesamtliste aller gefundenen Arten

Insgesamt wurden 140 Arten festgestellt, darunter 1 gefährdete Art der Roten Liste Nds./Bremen (2004) und 2 Arten der Vorwarnliste.

Acer campestre Feld-Ahorn
Acer pseudoplatanus Berg-Ahorn
Achillea millefolium Gewöhnliche Schafgarbe
Aethusa cynapium Acker-Hundspetersilie
Agrostis gigantea Riesen-Straußgras
Agrostis stolonifera Weißes Straußgras
Alisma plantago-aquatica Gewöhnlicher Froschlöffel
Alopecurus pratensis Wiesen-Fuchsschwanz
Anagallis arvensis Acker-Gauchheil
Anthriscus sylvestris Wiesen-Kerbel
Arrhenatherum elatius Glatthafer
Atriplex patula Ausgebreitete Melde
Bellis perennis Gänseblümchen
Betula pendula Sand-Birke
Bromus hordeaceus Weiche Trespe
Calamagrostis epigeios Land-Reitgras
Calystegia sepium Zaun-Winde
Capsella bursa-pastoris Hirtentäschel
Carduus crispus Krause Distel
Carex hirta Behaarte Segge
Carex muricata agg. Artengr. Stachel-Segge
Carex otrubae Hain-Segge
Centaurium erythraea Echtes Tausendgüldenkraut
Cerastium glomeratum Knäuel-Hornkraut
Cerastium holosteoides Gewöhnliches Hornkraut
Chenopodium album Weißer Gänsefuß
Chenopodium polyspermum Vielsamiger Gänsefuß
Chenopodium rubrum Roter Gänsefuß
Cirsium arvense Acker-Kratzdistel
Cirsium palustre Sumpf-Kratzdistel
Cirsium vulgare Gewöhnliche Kratzdistel
Conyza canadensis Kanadisches Berufkraut
Cornus sanguinea Roter Hartriegel
Corylus avellana Gewöhnliche Haselnuss
Crataegus cf. pinnatifida Punktierter Weißdorn
Crataegus crus-galli Hahnensporn-Weißdorn
Crataegus monogyna Eingriffeliger Weißdorn
Dactylis glomerata Wiesen-Knäuelgras
Daucus carota Wilde Mohrrübe
Deschampsia cespitosa Rasen-Schmiele
Dipsacus fullonum Gewöhnliche Karde
Eleocharis palustris Kleinfrüchtige Gewöhnl. Teichsimse
Elymus repens Kriechende Quecke
Epilobium angustifolium Schmalblättriges Weidenröschen
Epilobium hirsutum Zottiges Weidenröschen
Epilobium palustre Sumpf-Weidenröschen
Epilobium parviflorum Kleinblütiges Weidenröschen
Epilobium tetragonum Vierkantiges Weidenröschen
Equisetum arvense Acker-Schachtelhalm
Euonymus europaeus Gewöhnliches Pfaffenhütchen
Euphorbia helioscopia Sonnwend-Wolfsmilch
Euphorbia peplus Garten-Wolfsmilch
Fallopia convolvulus Acker-Flügelknöterich
Fraxinus excelsior Gewöhnliche Esche
Fumaria officinalis Gewöhnlicher Erdrauch
Galinsoga ciliata Behaartes Franzosenkraut
Galium aparine Kletten-Labkraut
Glechoma hederacea Gundermann
Gnaphalium uliginosum Sumpf-Ruhrkraut
Heracleum sphondylium Wiesen-Bärenklau
Holcus lanatus Wolliges Honiggras
Hypericum perforatum Tüpfel-Johanniskraut
Juglans regia Walnuss
Juncus articulatus Glieder-Binse
Juncus inflexus Blaugrüne Binse
Lamium album Weiße Taubnessel
Lathyrus tuberosus Knollen-Platterbse V; >100 Ex.
Ligustrum vulgare Liguster
Linum catharticum Purgier-Lein
Lolium perenne Ausdauerndes Weidelgras
Lonicera xylosteum Rote Heckenkirsche
Lotus corniculatus Wiesen-Hornklee
Lycopus europaeus Ufer-Wolfstrapp
Malus domestica Kultur-Apfel
Malva neglecta Weg-Malve
Matricaria recutita Echte Kamille
Medicago lupulina Schneckenklee
Melilotus albus Weißer Steinklee
Melilotus altissimus Hoher Steinklee
Myosotis arvensis Acker-Vergissmeinnicht
Papaver rhoeas Klatsch-Mohn
Pastinaca sativa Pastinak
Persicaria maculosa Floh-Knöterich
Phalaris arundinacea Rohr-Glanzgras
Phleum pratense Wiesen-Lieschgras
Phragmites australis Gewöhnliches Schilf
Picris hieracioides Gewöhnliches Bitterkraut
Plantago lanceolata Spitz-Wegerich
Plantago major ssp.intermedia Vielsamiger Breit-Wegerich
Plantago major Breit-Wegerich
Poa palustris Sumpf-Rispengras
Poa pratensis Wiesen-Rispengras
Poa trivialis Gewöhnliches Rispengras
Polygonum aviculare Vogel-Knöterich
Potentilla anserina Gänse-Fingerkraut
Potentilla reptans Kriechendes Fingerkraut
Prunella vulgaris Kleine Braunelle
Prunus avium Vogel-Kirsche
Prunus domestica Pflaume
Prunus spinosa Schlehe
Pulicaria dysenterica Großes Flohkraut RL 3; div. 100 Ex.
Quercus robur Stiel-Eiche
Ranunculus repens Kriechender Hahnenfuß
Rosa canina Hunds-Rose
Rosa spec. Rose
Rosa spinosissima Bibernell-Rose
Rubus fruticosus Brombeere
Rumex crispus Krauser Ampfer
Salix babylonica Trauer-Weide
Salix caprea Sal-Weide
Salix- Hybriden Weiden-Hybriden
Sambucus nigra Schwarzer Holunder
Schoenoplectus tabernaemontani Salz-Teichsimse V; >100 Ex.
Senecio erucifolius Raukenblättriges Greiskraut
Sisymbrium officinale Wege-Rauke
Solanum dulcamara Bittersüßer Nachtschatten
Solanum nigrum Schwarzer Nachtschatten
Solidago gigantea Späte Goldrute
Sonchus asper Krause Gänsedistel
Sorbus aucuparia Eberesche
Stachys palustris Sumpf-Ziest
Stellaria aquatica Wasserdarm
Tanacetum vulgare Gewöhnlicher Rainfarn
Taraxacum officinale agg. Artengr. Gewöhnlicher Löwenzahn
Thlaspi arvense Acker-Hellerkraut
Torilis japonica Japanischer Klettenkerbel
Trifolium dubium Kleiner Klee
Trifolium hybridum Schweden-Klee
Trifolium pratense Wiesen-Klee
Trifolium repens Weiß-Klee
Tripleurospermum perforatum Geruchlose Kamille
Tussilago farfara Huflattich
Typha latifolia Breitblättriger Rohrkolben
Urtica dioica Große Brennnessel
Valeriana officinalis Arznei-Baldrian
Vicia angustifolia ssp. segetalis Acker-Schmalblatt-Wicke
Vicia cracca Vogel-Wicke
Vicia hirsuta Rauhaarige Wicke
Vicia sepium Zaun-Wicke
Vicia tetrasperma Viersamige Wicke

Kleiner Teich im Nordwesten der Tonkuhle mit Schilf-Röhricht. Foto vom 15.05.2011

© Ornithologischer Verein zu Hildesheim e.V.